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Besoldungsrechner Bayern 2026

Berechnen Sie Ihr Netto-Gehalt als Landesbeamter im Freistaat Bayern. Standardmäßig mit dem aktuellen veröffentlichten Tabellenstand ab 01.10.2026. Wahlweise mit den geplanten Werten ab September 2027 oder dem Archivstand 2025.

Aktueller Tabellenstand: Das Landesamt für Finanzen veröffentlicht ab 01.10.2026 die um 2,82 % erhöhten Werte im Vorgriff auf den Gesetzesbeschluss. Laut Landesamt stehen diese unter dem Vorbehalt der Verabschiedung des Gesetzes. Ab 01.09.2027 sind weitere 2,0 % geplant und im Dropdown separat auswählbar.

Berechnung eingeben

=Std./Wo. (Vollzeit = 40)

Zähler laut ELStAM: wirkt auf Kirchensteuer und Soli, nicht auf die Lohnsteuer. Kinder im Feld oben beeinflussen den Familienzuschlag.

Standard für Bayern: 111,85 €

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Bayern: A-/B-Grundgehälter ab 01.10.2026 unter Gesetzesvorbehalt. Der bayerische Orts- und Familienzuschlag ist nicht eingerechnet: Seine Höhe richtet sich nach der Ortsklasse des Hauptwohnsitzes und der Familien-Stufe. Der Rechner erfasst die dafür erforderlichen Angaben nicht; Brutto- und Nettoergebnis enthalten daher keinen bayerischen Orts- und Familienzuschlag. Amtliche Grundlagen: Anlage 5 und Art. 36 BayBesG.

Ihr Nettogehalt (monatlich)

4.055,83 €

Aufschlüsselung

Grundgehalt
5.395,56 €
Brutto gesamt
5.395,56 €
Lohnsteuer
- 1.201,58 €
PKV-Beitrag
- 250,00 €
Abzüge gesamt
- 1.451,58 €
Netto
4.055,83 €

Auszahlungsbetrag (Netto nach Abzug von Lohnsteuer und 250,00 € PKV-Eigenanteil)

Visualisierung Ihrer Bezüge

Netto
4.055,83 €75 %
Lohnsteuer
1.201,58 €22 %
PKV-Beitrag
250,00 €5 %

Jahresübersicht

12 × Netto
48.669,96 €
Jahres-Netto
48.669,96 €

Die Sonderzahlung nach Art. 83 BayBesG ist nicht enthalten.

Als Grafik für WhatsApp, Instagram & Co.

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Passt Ihre PKV zu Ihrer Beihilfe?

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Beihilfe-Hinweis: Die Beihilfe ist ein Zuschuss des Dienstherrn zu beihilfefähigen Aufwendungen. Der oben eingegebene PKV-Beitrag wird hier als vereinfachter Eigenanteil in der Nettoschätzung verwendet.

Wie hoch wird Ihre Pension?

Mit A 13 und 40 Dienstjahren, ohne manuell ergänzte Zulagen, ca. 3.874 € Brutto-Pension.

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Geplante Werte sind keine verbindliche Zusage. Netto-Schätzungen für 2027 verwenden die vorhandene Steuerlogik 2026. Der Orts- und Familienzuschlag wird vereinfacht abgebildet; individuelle Erhöhungsbeträge sind nicht enthalten.

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So berechnet der Rechner dein Netto

Grundlage jeder Berechnung ist das Grundgehalt, das sich aus Besoldungsgruppe (z. B. A 11) und Erfahrungsstufe ergibt, in Bayern beginnen die Stufen abweichend vom Bund bereits bei Stufe 2 (A 3 bis A 10) bzw. Stufe 3 bis 6 in höheren Laufbahnen. Rechtsgrundlage ist das Bayerische Besoldungsgesetz (BayBesG), konkret Anlage 3 (Grundgehaltssätze) und Anlage 5 (Orts- und Familienzuschlag), veröffentlicht vom Landesamt für Finanzen Bayern.

Verheiratete Beamtinnen und Beamte sowie Eltern erhalten zusätzlich einen Familienzuschlag , in Bayern nach Ortsklassen gestaffelt (der Rechner nutzt standardmäßig Ortsklasse I/II, für München aktivierbar über den Ballungsraum-Toggle mit höherer Ortsklasse VII). Von diesem Brutto werden Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer (in Bayern nur 8 % statt 9 %) abgezogen, abhängig von Steuerklasse und Kinderfreibeträgen.

Als Beamter zahlst du keine gesetzliche Krankenversicherung, sondern kombinierst Beihilfe und private Krankenversicherung (PKV) , der Dienstherr übernimmt in der Regel 50 % der Kosten (mehr bei mehreren Kindern), den Rest zahlst du als monatlichen PKV-Beitrag selbst, den du im Rechner frei eintragen kannst. Wichtig für die Altersvorsorge: Als Beamter zahlst du keine Rentenversicherung, sondern erwirbst eine Pension (Ruhegehalt), deren Höhe von Dienstjahren und letztem Grundgehalt abhängt.

Stufen ab 2

Bayern verwendet ein eigenes Stufensystem, das bei Stufe 2 beginnt (A 3 bis A 10). Höhere Laufbahnen starten bei Stufe 3 (A 11), Stufe 4 (A 12) oder Stufe 5 (A 13/14).

Kirchensteuer 8 %

In Bayern gilt ein Kirchensteuersatz von 8 % (statt 9 % in den meisten anderen Bundesländern). Dies wirkt sich positiv auf das Nettogehalt aus.

Allgemeine Stellenzulage

Bayerische Beamte erhalten nach Art. 94 BayBBesG eine allgemeine Stellenzulage: 141,16 €/Monat ab Besoldungsgruppe A 9 (höherer u. gehobener Dienst); 67,66 €/Monat bis A 8. Diese Zulage ist im Rechner-Ergebnis noch nicht enthalten.

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Praxisbeispiel: A 11, Stufe 5, verheiratet, 2 Kinder, PKV

Ein Beamter der Besoldungsgruppe A 11, Stufe 5, verheiratet mit 2 Kindern, Steuerklasse IV, PKV-Beitrag 320 Euro pro Monat, kommt nach dem aktuellen Tabellenstand ab 01.10.2026 ohne sonstige Zulagen auf folgende Rechnung:

  • Grundgehalt: 4.486,08 €
  • Familienzuschlag (verheiratet + 2 Kinder, Ortsklasse I/II): 0,00 €
  • Brutto gesamt: 4.486,08 €
  • Lohnsteuer: minus 866,33 €
  • Solidaritätszuschlag: 0,00 € (keine Kirchensteuer im Beispiel)
  • PKV-Beitrag: minus 320,00 €
  • Netto: 3.299,75 €

Werte gerundet, berechnet mit der auf dieser Seite hinterlegten Rechenlogik (Tabellenstand 01.10.2026). Individuelle Werte können je nach Zulagen (z. B. Stellenzulage, Ballungsraumzulage München) abweichen.

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Häufige Fragen – Beamte Bayern

Was verdient ein Polizist in Bayern?
Polizeibeamte in Bayern starten je nach Laufbahn mit A 7 (mittlerer Dienst) oder A 9 (gehobener Dienst). In A 9 Stufe 5 beträgt das Grundgehalt 3.759,50 € brutto (Stand 01.10.2026).
Wie lange gilt die aktuelle Tabelle?
Der aktuelle veröffentlichte Stand beginnt am 01.10.2026 (+2,82 %). Die nächste Anpassung um weitere 2,0 % ist ab 01.09.2027 geplant. Die Oktober-Werte stehen laut Landesamt unter Gesetzesvorbehalt; 2025 ist als Archiv auswählbar.
Gibt es in Bayern eine Ballungsraumzulage für München?
Ja. Beamtinnen und Beamte im Raum München erhalten zusätzlich zur regulären Besoldung eine Ballungsraumzulage von bis zu 178 Euro pro Monat, außerdem gilt für München die höhere Ortsklasse VII beim Orts- und Familienzuschlag. Im Rechner lässt sich das über den Ballungsraum-Toggle aktivieren.
Wie hoch ist der Familienzuschlag in Bayern?
Nach Anlage 5 BayBesG beträgt der Familienzuschlag für Verheiratete ohne Kinder in der Standard-Ortsklasse (I/II) 346,98 Euro pro Monat (Stand 01.10.2026, zuvor 337,46 Euro). Für das 1. und 2. Kind kommen jeweils 159,92 Euro hinzu, für das 3. Kind 495,64 Euro zusätzlich. In München (Ortsklasse VII) liegen die Beträge deutlich höher.
Warum beginnt die Stufenzählung in Bayern erst bei Stufe 2?
Bayern hat ein eigenes Stufenmodell mit acht bis neun Erfahrungsstufen, das historisch bei Stufe 2 beginnt statt bei Stufe 1. Das ändert nichts an der Anzahl der Beförderungsschritte, nur an der Nummerierung.
Wie wirkt sich die niedrigere Kirchensteuer in Bayern aus?
Mit 8 % statt 9 % Kirchensteuer bleibt bei Kirchenmitgliedern in Bayern monatlich etwas mehr Netto übrig als in den meisten anderen Bundesländern.
Was ist die allgemeine Stellenzulage nach Art. 94 BayBesG?
Zusätzlich zum Grundgehalt erhalten bayerische Beamte ab A 9 eine Stellenzulage von 141,16 Euro pro Monat (bis A 8: 67,66 Euro). Diese Zulage ist im Standard-Ergebnis des Rechners noch nicht enthalten und kann über das Feld Sonstige Zulagen ergänzt werden.

Aktuelle Anpassung im Detail

Der aktuelle veröffentlichte Tabellenstand ab 01.10.2026 berücksichtigt 2,82 %mehr Besoldung. Grundlage ist der Ministerratsbeschluss vom 19.05.2026, die Veröffentlichung durch das Landesamt erfolgt unter Gesetzesvorbehalt. Laut Gesetzentwurf (Drucksache 19/12912) sind ab 01.09.2027 weitere 2,0 % geplant. Dieser Stand ist bis 31.12.2027 separat als „Geplant“ auswählbar. Die zusätzliche Anpassung ab Januar 2028 ist hier nicht enthalten.

Quellen: Landesamt für Finanzen · Gesetzentwurf, Drucksache 19/12912

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